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Die Modellreihe CASIO EV-5x0 kommt der Vorstellung vom "idealen Taschenfernseher für unterwegs" ziemlich nahe: Ordentliche Ausstattung, überzeugende Empfangsleistung, schneller Sendersuchlauf, recht ordentliches TFT-Display und trotzdem echtes Taschenformat: 75 mm breit, 27 mm dick und 121 mm hoch. Der Bildschirm besteht aus 61.380 (220 * 279) Elementen, die Diagonale beträgt 2,5 Zoll gleich 63 mm. Von links: EV-500N, EV-510N und EV-550 (alias Radio Shack Optimus 16-182).

Der Unterschied zwischen den Geräten? Der EV-500 aus dem Jahr 1995 ist ein ziemlicher Schluckspecht (3,7 Watt aus 3 Mignon-Zellen) und die Hintergrundbeleuchtung könnte vielleicht ein klein wenig heller sein. Beide Probleme sind bei den Nachfolgemodellen EV-510 (Verkaufsstart 1997, Energieverbrauch 3,2 Watt und "twice the brightness") und EV-550 weitgehend ausgemerzt. In den USA gab es den EV-550 auch einem etwas anderen Design als EV-560. Der jüngste Spross der Serie, der EV-570, wird weiter unten beschrieben.

Die Radio-Shack-Version des 550ers sieht zerlegt übrigens so aus, seine winzige Leuchtstoffröhre zur Hintergrundbeleuchtung sieht man hier. Das Original wurde in Japan am 12.02.1999 vorgestellt und kostete regulär 23.000 Yen (damals umgerechnet knapp 440 DM). Ein A/V-Eingang findet sich erfreulicherweise bei allen Modellen (3,5 mm Buchse), der Antenneneingang ist zwar vorhanden, bei hiesigen Ausführungen aber verschlossen. Wer einen amerikanischen EV-510 genau betrachten möchte - hier findet sich ein "offizielles" Produktphoto. Das Gewicht der drei Modelle beträgt mit 3 Mignon-Akkus jeweils nur etwa 260 Gramm. Alle Typen werden in Malaysia gefertigt.

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P.S. Vom EV-510 gab es neben der "deutschen" und der "US-amerikanischen" Version (510N bzw. 510B) auch eine Multinorm-Ausführung: Der EV-510S unterstützt (von SECAM L in Frankreich einmal abgesehen) alle europäischen Standards: PAL B/G, H, I, D/K und SECAM B/G, H, D/K, K'. Ebenso geeignet für Afrika, China und alle Ecken die ehemaligen Sowjetunion.


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Der letzte Vertreter der Baureihe EV-5x0 ist dieser CASIO EV-570. Er wurde am 07. August 2001 in Japan vorgestellt und  überrascht gegenüber seinen Vorgängern mit zwei Veränderungen: Geringeres Gewicht durch Betrieb mit 4 Micro-Zellen ("AAA") und ein praktischer Nur-Ton-Modus (inklusive Kontroll-LED an der Oberseite). Der Einführungspreis betrug 24.000 Yen, das entsprach damals rund 220 Euro. In Deutschland war die Ausführung EV-570P erhältlich, die in Westeuropa, Großbritannien, Südafrika und Hongkong einsetzbar ist. Der Antenneneingang ist hier natürlich ebenfalls verstöpselt. Geblieben sind alle positiven Eigenschaften der Reihe: 2,5 Zoll TFT-Display (279 * 220 = 61.380 Bildpunkte), kompakte Abmessungen (76 * 27 * 124 mm) und ein A/V-Eingang. Die deutsche Werbung pries den EV-570 als "leistungsstarkes Leichtgewicht" an, die englischsprachige ist nicht minder euphorisch. Eine englisch- und eine spanischsprachige Bedienungsanleitung für die US-Version des CASIO findet sich auf den Supportseiten von Radio Shack: Suchen Sie einfach nach dem (baugleichen) Modell RCA 16-3064. Die Leistungsaufnahme des EV-570P beträgt 2,6 Watt, mit 4 Micro-Akkus wiegt er nur gut 210 Gramm. Made in China.

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zu klein? klicken!Explosionszeichnung CASIO EV-4500

Was im Jahr 1983 mit dem TV-10 begann, endete 20 Jahre später mit dem CASIO EV-4500. In dieser Zeit brachte der japanische Konzern mindestens 120 verschiedene Minifernseher mit analogem Tuner auf den Markt. Die letzte Produktbroschüre beschreibt noch fünf verschiedene Geräte - das Spitzenmodell ist der hier vorgestellte Vierzöller aus dem Jahr 2003. Zwar wirkt er trotz seiner Bildschirmdiagonale von 10 cm (122.980 Elemente) ziemlich elegant und wohl proportioniert, unglücklicherweise ist aber die Ausstattung nicht so richtig prickelnd: Außer einem A/V-Eingang hat der EV-4500 nicht's aufregendes zu bieten. Die hier abgebildete Ausführung für den US-Markt (NTSC M) verfügt immerhin zusätzlich über eine Antennenbuchse. Die Version für den europäischen Markt verarbeitet analoge PAL TV-Signale aus Westeuropa (außer Frankreich) und Großbritannien. Mit 4 Mignon-Akkus - die laut Hersteller für 2 Stunden Fernsehvergnügen reichen - wiegt der EV-4500 gut 410 Gramm. Made in China.

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Schick und flach: Der CASIO EV-600 ist eines der vielen Modelle des Marktführers, die in Europa nie erhältlich waren. Das besondere Merkmal des EV-600 ist der einzigartige (und pfiffige) Displayschutz. Die übrige Ausstattung rundet das positive Gesamtbild ab: 3 Zoll (76 mm) TFT-Display, Helligkeits- und Farbkontrastregler, Antennen- und A/V-Buchse, Nur-Ton Modus mit Kontroll-LED. Zu einem "offiziellen" Produktphoto führt dieser Link. In Japan war das Gerät 1995 (auch?) unter der Bezeichnung CASIO TV-8000 erhältlich. Technische Unterschiede konnte ich zwischen den Modellen bislang nicht ausmachen. Der EV-600 verbraucht 4,3 Watt und wiegt mit 4 Mignon-Akkus gut 370 Gramm. Made in Japan.

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Der CASIO EV-660 markierte das obere Ende des letzten Produktangebots analoger Taschenfernseher in Europa. Er beschränkt sich auf drei wesentliche Eigenschaften: Gefälliges Design, guter Empfang und eine ordentliche Bildqualität. Das Gerät liegt angenehm in der Hand und das 76 mm Display (89.856 Pixel) überzeugt. Der Prospekt lobt besonders die "bestechende Bildschärfe". Auf den vielfältigen Webseiten von CASIO fand sich zum EV-660 unter anderem ein fesches Bild aus jener Zeit, in der man sich noch gerne über die Lage an den Aktienbörsen informierte.

Die Suche nach großartigen Extras ist beim EV-660 nahezu vergebens, lediglich ein A/V-Eingang wartet auf externe Signale. Leider fehlt ein Antennenanschluss - und zwar diesmal nicht nur bei der Ausführung für den deutschen Markt. Der EV-660 scheint grundsätzlich ohne diese Buchse auskommen zu müssen. Ob sich der von CASIO angebotenen Antennenadapter AT-2 korrekt nutzen lässt, darüber vermelden mehrere Leser dieser Seiten unterschiedlich Auskünfte der CASIO Hotline. Das Problem: Der zusätzliche Masseanschluss des Adapters greift ins Leere, da wohl keine der vorhandenen Buchsen dafür geeignet ist. Im Zweifelsfall sollten Sie am besten selbst beim CASIO Support nachfragen.

Nebenbei bemerkt: Ein Leser dieser Seiten aus Dänemark hat mit Bohrer und Lötkolben eine Antennenbuchse nachgerüstet, nach seinen Angaben ist die Platine offenbar doch entsprechend vorbereitet. In den USA gab's auch einen EV-670, der sich jedoch nach den mir vorliegende Unterlagen nicht erkennbar von seinem Vorgänger unterschied. Der EV-660 misst etwa 87 * 39 * 128 mm, verbraucht 3,8 Watt und wiegt mit 4 Mignon-Akkus gut 340 Gramm. Made in Malaysia.

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Update: 21.10.2011

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