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Dieser SONY Watchman FD-42 war der unmittelbare Nachfolger des "Rain Man"-Watchman FD-40. Beide Geräte sind sich (abgesehen von den Gehäusefarben) ziemlich ähnlich, allerdings fehlt bei einigen Ausführungen des FD-42 der A/V-Eingang - so zum Beispiel bei diesem Exemplar. Die "deutsche" Version FD-42E scheint hingegen grundsätzlich über einen solchen Anschluss zu verfügen, allerdings erfordert er ein Spezialkabel vom Typ "Unicable VMC-610S", eine Kombination aus Klinken- und Cinch-Stecker.

Über weitere technische Details informieren dieser originelle Werbeprospekt, eine amerikanische Watchman Übersicht vom September 1987 und eine Seite aus einer deutschsprachigen SONY Prospekt. Die sichtbare Diagonale der Flachbildröhre beträgt 100 mm (4 Zoll). Mit 4 Baby-Akkus wiegt der FD-42 etwa 1.200 Gramm. Bei Sammlern stehen übrigens rosafarbene Exemplare besonders hoch im Kurs, in Anthrazit ist er am geläufigsten. Made in Japan.

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Superflach und elegant kommt der SONY Watchman FD-270 daher. Erreicht wurde das schicke Slimline-Design durch die Beschränkung auf nur zwei Mignon-Zellen als Energiequelle. Als externe Stromversorgung kann daher ein handelsübliches "3-Volt-Walkman-Netzteil" genutzt werden, auch der bei tragbaren Kassettengeräten übliche Stecker wurde übernommen. Vergleichsweise umfangreich ist die Ausstattung des FD-270: Nur-Ton-Modus, Antenneneingang (3,5 mm), Stufenschalter für Helligkeit und Kontrast. Die Flachbildröhre hat eine Diagonale von 68 mm, die Leistungsaufnahme liegt laut Typenschild bei gerade einmal 1,5 Watt. Maßgeschneidert für den FD-270 gab's eine besonders pfiffige Tasche mit Sonnenschutz. Das abgebildete Exemplar wurde im Dezember 1987 gefertigt, es wiegt mit 2 Mignon-Akkus etwa 370 Gramm. Made in Japan.

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Konventionelle Technik im etwas anderen Design, das ist der SONY FD-250 aus dem Jahr 1990. Die 2,7 Zoll Flachbildröhre (68 mm, Typ 03JM) kommt unter anderem auch im SONY FD-230 zum Einsatz. Und genauso wie dieser, gehört der 250er eher zu den Sparmodellen: Kein "Nur-Ton-Modus" wie bei vielen anderen "Watchmännern", kein Antenneneingang, keine besonderen Einstellmöglichkeiten. Allerdings ist ein A/V-Eingang vorhanden (3,5 mm), ein bei Röhren-Taschenfernsehern ziemlich seltenes Feature.

Neben der hier vorgestellten USA-Variante (TV-Standard "M") gab es sowohl eine Version für Großbritannien (TV-Standard "I") unter der Bezeichnung SONY FD-250B, als auch eine für den japanischen Markt unter der Bezeichnung SONY FD-6000. Die Leistungsaufnahme des abgebildeten Modells liegt bei 2,3 Watt. Mit 4 Mignon-Akkus wiegt der FD-250 rund 540 Gramm. Made in Japan.

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Nicht annähernd so schick wie die schlanken Vorgängermodelle ist der in Europa nicht erhältliche SONY Watchman FD-230. Das Gerät ist deutlich einfacher aufgebaut, hat keine besonderen Extras und kostete dafür damals nur knapp 100$. Das abgebildete Exemplar hat mich 1991 bei meiner ersten USA-Nationalpark-Tour (mit Zelt und so) begleitet. Die charakteristische Flachbildröhre vom Typ 03JM hat eine Diagonale von immerhin 68 mm, die Leistungsaufnahme liegt gemäß Typenschild bei 2,3 Watt. Alternativ gab's dieses Modell auch in einem hellen Gehäuse und einer (ziemlich seltenen) Ausführung „BrandsMart USA“ in blau.

Nach meinen Unterlagen wurde der FD-230 von 1991 bis 1994 gebaut. Er wiegt mit 4 Mignon-Akkus gut 390 Gramm. Made in Taiwan.

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Der SONY Watchman FD-240 würde in Computerkreisen vermutlich "FD-230 Version 2.0" heißen. Aber leider hinkt dieser Vergleich, da der 240er offenbar vor dem FD-230 auf den Markt kam. Wie dem auch sei, auf den ersten Blick sieht's mehr oder minder identisch aus, erst bei näherer Betrachtung fallen ein paar "Updates" auf: Der Einschalter bietet beim 240er die Funktion "nur Ton" und eine Antennenbuchse ist auch zu finden. Die Flachbildröhre vom Typ 03JM hat nach wie vor eine Diagonale von 68 mm, die Leistungsaufnahme dieses Modells für den US-Markt liegt ebenfalls bei 2,3 Watt.

Während mir mein FD-230 in einer lumpigen Blisterverpackung verkauft wurde, hat SONY dem FD-240 wenigstens eine angemessene Schachtel gegönnt. Unter der Bezeichnung FD-240BE gab es dieses Model auch in einer "europäischen" Fassung, das (umschaltbar) in Westeuropa-ohne-Frankreich und England funktionierte. Ohne Empfangsteil, aber ansonsten weitgehend baugleich, war der 240er auch als Monitor SONY FDM-027 ("Watchcam") erhältlich. Der FD-240 wiegt mit 4 Mignon-Akkus rund 390 Gramm und verbraucht im TV-Modus 2,3 Watt. Das abgebildete Exemplar wurde im Juni 1988 in Japan hergestellt.

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Die Nummerierung der "Watchmänner" muss zum Glück niemand verstehen. Dieser SONY Watchman FD-35 ist mal wieder eine "Sparversion", diesmal vom SONY FD-3. Es fehlt fast nichts, lediglich die LCD-Uhr ist verschwunden. Geblieben sind allerdings unübersehbare Spuren des Gusswerkzeuges: Dort, wo sich einst flüssige Kristalle im Minutentakt bewegten, ist jetzt nur noch eine rechteckige Begrenzung auszumachen. Der Rest ist bekannt: 2-Zoll Flachbildröhre vom Typ 02JM, Stereo UKW/MW Radio mit Kontroll-LED, "nur-Ton-Modus", sowie Anschlussmöglichkeiten für Kopfhörer, Netzteil und Antenne. Mit 4 Mignon-Akkus wiegt der abgebildete FD-35A gut 430 Gramm. Made in Japan.

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Update: 17.04.2022

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