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Auch dem "Erfinder" der Flachbildröhre wurde irgendwann klar, dass mit Kathodenstrahlröhren in Taschenfernsehern auf Dauer kein Staat zu machen ist. Schon gar nicht, wenn es um Farbbildschirme geht. Dieser SONY FDL-310 aus dem Jahr 1990 war denn auch der erste Watchman von SONY in Farbe. Zwar erfolgt die Senderwahl noch altmodisch per Drehknopf, ansonsten verfügt der FDL-310 jedoch über (fast) alles, was man von einem modernen Taschenfernseher im oberen Marktsegment erwartet: Ein kontrastreiches TFT-Display mit 76 mm Diagonale (3 Zoll, 86.400 Pixel), einen A/V- und einen Antenneneingang (jeweils 3,5 mm), eine voll versenkbare Teleskopantenne, sowie ein besonders hochwertiges Gehäuse. Letzteres besteht zu einem guten Teil aus lackiertem bzw. verchromtem Metall und macht den FDL-310 zu einem sehr ansehnlichen und gleichzeitig robusten LCD-Fernseher. Unter der Bezeichnung SONY FDL-320 war dieser Watchman auch mit eingebautem UKW/MW-Radio erhältlich. Beide Modelle sind unter Sammlern recht begehrt. Eine Bedienungsanleitung für den FDL-310 findet sich (als PDF-File) in der SONY Supportdatenbank. Die Leistungsaufnahme liegt bei 3,2 Watt, mit 4 Mignon-Akkus wiegt er 410 Gramm. Made in Japan.

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Naturgemäß gibt es keinen "besten" aller Taschenfernseher, da die Anforderungen mitunter ziemlich gegenläufig sind. So lässt sich ein besonders großer Bildschirm schwerlich in einem auffallend kleinen Gehäuse unterbringen (Wo bleiben die ausrollbaren Displays?). Bei der Wahl des "luxuriösesten" Taschenfernsehers dürfte dem SONY Watchman FDL-3500 aus dem Jahr 1992 jedoch die Goldmedaille kaum zu nehmen sein. Das 3-Zoll Display (76 mm) ist erwartungsgemäß tadellos und die Ausstattungsliste wirklich erstaunlich: AM/FM-Stereo Radio mit Synthesizer-Tuner und digitaler Frequenzanzeige, 12 Senderspeicher für TV, jeweils 9 für Mittel- und Ultrakurzwelle, Sleeptimer mit Zeitvorwahl, Funktionen und Eingänge über Tipptasten selektierbar, UKW-Empfindlichkeitsschalter, Batterie-Warnanzeige, mehrfach verstellbarer Aufsteller, LCD-Uhr mit Wecker, A/V- und Antenneneingang.

Das Gehäuse ist fühlbar edel verarbeitet und in etwa so groß wie eine VHS-Videokassette. Zur Bedienung verfügt der FDL-3500 über zwei Drehregler, drei Schiebeschalter und nicht weniger als siebzehn Tipptasten - da gibt's für den geneigten Bastler viel zu erkunden. Eine ausführliche Bedienungsanleitung für diesen Luxus-Watchman findet man (als PDF-File) zum Glück in der SONY Supportdatenbank. Die Originalverpackung des Gerätes samt Inhalt zeigt dieses Photo. Der FDL-3500 verbraucht 4,6 Watt und wiegt mit 6 Mignon-Akkus (und einer CR-2032 Knopfzelle) gut 580 Gramm. Made in Japan.

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Ein Highlight aus dem Hause SONY: Wasserfest und kontaktlos aufladbar!  Der SONY Watchman FDL-KB300 alias Splash für den feuchtfröhlichen Fernsehspaß. Per Induktion wird der mitgelieferte Nickel-Cadmium Akku-Pack (Kapazität: 1350 mAh) mit Hilfe einer passenden Ladeschale geladen. Soweit ich es beurteilen kann, ist das bei portablen Fernsehgeräten nach wie vor einzigartig - entsprechend begehrt ist das Teil daher auch unter Sammlern. Das Gehäuse des SONY ist im Großen und Ganzen wasserdicht, unmittelbares Eintauchen verträgt der Watchman auf Dauer jedoch nicht. Aber für den Badezimmereinsatz reicht's allemal.

Das Display entspricht dem, was man von einem hochwertigen LCD-TV seinerzeit erwarten konnte: 3 Zoll Diagonale (76 mm), 234 mal 324 gleich 75.816 "aktive" Pixel. Gemäß Beschreibung ist das Gerät nach einem 6-stündigen Ladevorgang für 2 Stunden Betrieb gerüstet - während des Ladevorganges ist der Watchman allerdings nicht nutzbar. Aufgrund des relativ großen Lautsprechers (50 mm im Durchmesser) und des voluminösen Gehäuses überzeugt der FDL-KB300 auch mit seinem ordentlichen Sound. Auf die üblichen Anschlussmöglichkeiten für eine externe Antenne oder eine A/V-Quelle muss man leider verzichten. Praktisch: Bei sehr niedrigem Akku-Stand wird ein entsprechendes Warnsymbol rechts oben im Fernsehbild eingeblendet. Darüber hinaus ist auch der Akku vom Typ NP-60D recht auskunftsfreudig: Auf Tastendruck zeigt er den aktuellen Ladestand in drei Stufen an.

Der FDL-KB300 verbraucht 3,6 Watt, die Ladeeinrichtung entnimmt dem Stromnetz etwa 6 Watt. Mit Akku wiegt das Gerät stattliche 970 Gramm, die Ladeschale BC-KB300 bringt es auf weitere 320 Gramm. Made in Japan.

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Hoher Gebrauchswert in Verbindung mit einem sehr hohen Sammelwert führt oft zu gepfefferten Liebhaberpreisen. Dieser einzigartige "Taschenfernseher-Baukasten" SONY FDL-330S aus dem Jahr 1991 gehört ohne Zweifel in diese Klasse. Funktionstüchtige Exemplare mit dem kompletten Zubehör (im halbtransparenten Original-Köfferchen) erreichen auch schon mal die 250-Dollar-Marke. Unglücklicherweise leiden die meisten 330er unter einer etwas schwächelnden Hintergrundbeleuchtung: Das Bild ist zwar noch erkennbar, aber es ist ungleichmäßig ausgeleuchtet und von der ursprünglichen Brillanz fehlt jede Spur.

Der Baukasten FDL-330 besteht im Wesentlichen aus drei serienmäßigen Elementen und einem optionalen Zusatzbaustein: Dem TFT-Monitor (2,7 Zoll / 68 mm / 86.400 Pixel), dem Tuner, dem Batterie-Modul und dem separat erhältlichen Aktivlautsprecher. Diese Baugruppen lassen sich (in gewissen Grenzen) kombinieren, die elektrische Verbindung erfolgt über ein hochwertiges Kontaktsystem. Die technische Ausstattung: Akku-Ladeeinrichtung, A/V- und Antenneneingang (jeweils 3,5 mm), 12 Senderspeicher, sowie diverse Regler zur Bildeinstellung. Mit dabei ist auch ein mächtiger, ausziehbarer Sonnenschutz.

Die Module sind zwischen 19 und 31 mm stark, der gesamte Block misst 80 * 80 * 101 mm. Der Verbrauch des Monitors liegt bei 2,8 Watt, der Tuner genehmigt sich zusätzlich 0,7 Watt. Das Gewicht aller vier Module beträgt komplett (inklusive 4 Mignonakkus und einer CR-2025 Knopfzelle für den Speicher) gut 580 Gramm. Made in Japan.

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Im Jahr 1989 stellte SONY den ersten "TV-Videorekorder-Kombi" mit LC-Display vor: Den kompakten SONY GV-8. In Großbritannien kostete das gute Stück damals 800 Pfund - umgerechnet etwa 2.500 DM. Schnäppchenjäger hatten bei SONY halt schon immer einen schweren Stand. In Deutschland war das Modell unter der Bezeichnung GV-8E erhältlich.

Die (gemeinsamen) technischen Daten: 76 mm TFT-Display (92.160 Elemente), eingebauter TV-Tuner, Teleskopantenne, Antennenbuchse, Audio/Video Ein- und Ausgang, separater Kameraanschluss, Uhr / Timer, 2 rotierende Videoköpfe, HiFi Audio Aufnahmesystem, Videoformat 8 mm, zwei Bandgeschwindigkeiten wählbar, Abmessungen: 129 * 67 * 213 mm. Die Energieversorgung erfolgt über einen wechselbaren Akku, je nach Gewichts- und Laufzeitwunsch können mehrere alternative Typen eingesetzt werden. Der Stromverbrauch beträgt im Wiedergabemodus 6,7 Watt.

Eine ausführliche Bedienungsanleitung für dieses Gerät findet sich (als PDF-File) in der SONY Supportdatenbank, ebenso für den (abgesehen vom 4-Zoll Display) offenbar weitgehend baugleichen SONY GV-9. Der hier abgebildete GV-8 wiegt mit einer CR-2032 Knopfzelle (als Speicherschutz), aber ohne Akku-Pack, rund 1200 Gramm. Made in Japan.

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Update: 06.06.2008

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